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Etappe 2: Akko – Rosch HaNikra

Tag 6 – 12.11.17 – TLV – Akko

Mit dem Zug sind wir nach Akko gefahren, die öffentlichen Verkehrsmittel sind in Israel sehr günstig. Da das Land an sich ja sehr überschaubar ist, kommt man sehr schnell von A nach B – Busse und Züge fahren, mehr oder weniger, im Minutentakt.

In Akko haben wir im Jugendhotel direkt am Rande der old city übernachtet, leider haben wir über AirBnB keinen passenden Host hier gefunden. Das erste Erkunden des Suks war ernüchternd – auch hier ist wegen fehlendem Tourismus nicht viel geboten, sehr viele Ladengeschäfte sind geschlossen. Israel erlebt zur Zeit eine Durststrecke im Tourismus. Die Kriege und Krisen im Land sind spürbar.

Also haben wir uns auf den Weg gemacht etwas Essbares aufzutreiben – das war eine kleine Odyssee, aber schlussendlich haben wir, gerade so vor Betriebsschluss, noch unsere ersehnte Falafel bekommen. Diese hier war mit Abstand die Beste, die wir in Israel gegessen haben (Leider gibt es diesen Imbiss nicht bei Tripadvisor oder Google – sonst würde ich ihn hier verlinken).

Tag 7 –  13.11.17 – Akko

Wir haben für Akko einen ganzen Tag eingeplant, obwohl das alte Akko so klein und überschaubar ist, hat es doch einige Sehenswürdigkeiten, die sich lohnen anzusehen.

  1. Hospitalzitadelle
  2. Templer Tunnel
  3. El Jazzar Moschee
  4. Türkisches Bad (Museum)

Und zwischendurch, denn dieser Laden öffnet nur zur Mittagszeit, haben wir den Besten Hummus in Akko bei Hummus Said gegessen.

Tag 8 – 14.11.17 – Die Grotten von Rosh HaNikra

Wir fahren an die nördliche Grenze zum Libanon um die Grotten von Rosh HaNikra anzuschauen. Wie die letzten Tage auch, haben wir mit Google die Verbindung gecheckt und obwohl das öffentliche Straßennetz sehr gut ausgebaut ist, war es nicht ganz einfach die richtige Buslinie zu erwischen. Die letzten drei Kilometer sind wir gelaufen, da unser Bus vor dem Ziel rechts abbog.

Der Bereich der Grotten selber hat eine Besonderheit, in den 30iger Jahren wurde hier von den Engländern ein Tunnelsystem gegraben um eine Zugverbindung von Tripolis nach Haifa zu bauen. Diese wurde dann in den 40igern wieder geschlossen, als Israel unabhängig wurde und mit allen arabischen Ländern im Clinch lag.. Heute wird ein Teil des Tunnels für Dokumentationen benutzt und ist der einzige Ort in Israel der eigentlich schon im Libanon ist.

Das Meer hat hier ein imposantes Höhlensystem gegraben, indem das Wasser ganz hellblau ist. Es gluckert und gluckst überall. Bei Sturm oder Hochwasser kann man schon mal an der einen oder anderen Stelle nass werden.

Über Maren Huber

Mein Mann Ralf und ich haben im Juni 2017 unsere Firma verkauft und sind ins Wohnmobil gezogen. Erstes Ziel war die Insel Lesbos um eine Auszeit zu machen um dann die Europa und die Welt zu erkunden. Ich freue mich auf alle, die uns auf dieser spannende Reise begleiten.

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