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Endstation Saigon

Wir fahren unsere allerletze Etappe

Es kommt, wie es kommen muss, wir haben unsere letzte Etappe vor uns – wir fahren jetzt die letzten 50 Kilometer nach Saigon. Dieser Abschnitt ist mit Abstand der verkehrsreichste Teil, den wir hier in Vietnam hatten. Bereits 30 km vor der Stadtmitte bist du mitten drin im Verkehrsinfarkt.

Wenn man hier nicht die Ruhe weg hat, bist du echt verloren. Mitschwimmen im Verkehr ist angesagt. Am Besten eher etwas langsamer als zu schnell fahren und bloß nicht unüberlegt bremsen oder hektische Bewegungen nach links und rechts machen.

In der Innenstadt geht dann nur noch Stopp and Go. Google hat uns das letzte Stück seltsamerweiser durch die Nebenstraßen geführt, was aber auch nicht schlecht war, denn auf der Hauptverkehrsachse war der Verkehr noch dichter als in diesen kleinen Nebenstraßen.

Wir checken im District 1, direkt im Backpackerviertel im Wanderlust Hostel (400 K / Nacht), ein. Wir wollen zwar nicht, müssen uns aber schweren Herzens von unseren Bikes trennen. Und diese verkaufen sich hier im Touristenviertel einfach am besten.

Unmittelbar nach dem Check In bringen wir unsere Lady’s erstmal zum Service. Wir hatten in Hanoi beim Kauf eine kleine Warranty abgeschlossen und in dieser waren zwei komplette Checks in Hue und Saigon inbegriffen.

Verkauf unserer Motorräder

Der Verkauf läuft über zwei Facebook Gruppen und die Internetplattform Craiglist. Innerhalb von drei Tagen hatten beide Bikes neue Eigentümer. Wir sind etwas traurig – so sehr sind sie uns ans Herz gewachsen auf diesen fast 3.000 Kilometern.

Unsere definitiv letzten zwei Tage verbringen wir im Alagon d’Antique (135$ / Nacht). Wir versuchen einmal nichts zu tun, und ertappen uns dabei, wie wir die ganze Zeit an technischen Geräten und dem Internet hängen. Wir überlegen ob es jetzt, nach einer intensiven Zeit der sozialen Medien, gut für uns wäre, eine Zeit der Abstinenz einzulegen.

Ein letztes Mal gehen wir nach oben auf die Rooftopbar, genießen ein letztes Saigon Bier und den Blick von hier oben auf den Kreisverkehr unten vor der Haustür. Schauen noch einmal amüsiert auf den Verkehr ohne Regeln. Wenn wir wieder in unserem Wohnmobil sitzen, werden wir wohl noch ein Fazit veröffentlichen. Für heute soll es gut sein, Danke an alle, die an unserer Tour virtuell teilnahmen und uns begleitet haben. Wir hoffen, dass wir auch ein wenig inspirieren konnten.

Maren und Ralf

 

Über Maren Huber

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Mein Mann Ralf und ich haben im Juni 2017 unsere Firma verkauft und sind ins Wohnmobil gezogen. Erstes Ziel war die Insel Lesbos um eine Auszeit zu machen um dann die Europa und die Welt zu erkunden. Ich freue mich auf alle, die uns auf dieser spannende Reise begleiten.

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