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Etappe 6: Negev-Wüste – Mitzpe Ramon – Masada – Totes Meer

Tag 25 – 01.12.17 – Erosionskrater Mitzpe Ramon

Wir haben Be’er Sheva als Ausgangspunkt genommen, da wir an den zu besuchenden Orten keine geeigneten Hosts gefunden haben.

Bis nach Mitzpe Ramon sind es 80 km durch die Negev Wüste – so hatte ich mir eine Wüste nicht vorgestellt, sie sah jeden Kilometer anders aus – ich war sehr sehr beeindruckt. Mitzpe Ramon, das ist der größte Erosionskrater der Welt und in dieser Art gibt es das nur in Israel. Direkt am Kraterrand ist ein kleines Besucherzentrum, dass du unbedingt besuchen solltest. Wir bekamen unsere interaktive Führung in Englisch mit deutschem Untertitel! Am besten hat mir die Lichtshow mit der Erklärung der Entstehungsgeschichte des Kraters gefallen.
Wir sind bis zum Sonnenuntergang geblieben, die Strecke hat sich definitiv gelohnt.

Tag 26 – 02.12.17 – Masada und Totes Meer

Masada war unser heutiges Ziel, obwohl Shabbat ist, hat diese Anlage geöffnet. Masada ist eine recht beeindruckende Anlage, vor allem durch die Rampe, die die Römer aufgeschüttet haben um die Rebellen in der Festung zu besiegen. Das Beste an diesem Berg aber ist die Aussicht. Schon allein deswegen lohnt auch diese Fahrt hierher.

Und wenn wir schon mal hier sind, dann muss auch ein Abstecher an das Tote Meer dabei sein – einmal im Toten Meer baden, bevor dies nicht mehr möglich ist.
Überrascht haben wir festgestellt, dass der Seeboden dort wo keine Menschen ins Wasser gehen mit einer ganz harten, spitzigen Salzschicht bedeckt ist. Und bitte kein Wasser in die Augen bekommen, durch den hohen Salzgehalt würde das Auge sofort verätzt werden.

Aber empfehlen würde ich einen Urlaub am Toten Meer nicht, der Rand ist gesäumt von hässlichen Betonbauten und viele Gäste kommen aus Russland. Die Lokale alle tourimäßig, nein, definitiv kein Ort meiner Wahl.

Tag 27 – 03.12.17 – Negev Wüste – TLV

Noch einmal sind wir in die Wüste gefahren, wir wollten auf der Kornmehl Farm etwas Essen, hier werden Variationen aus Ziegenkäse angeboten, für einen Liebhaber von Ziegenkäse ein Schlaraffenland. Danach haben wir einen Abstecher auf das Wineyard Boker für eine kleine Weinprobe gemacht. Einmal Wüstenwein trinken, etwas das man bei uns nicht alle Tage machen kann.

Unsere ersten Hosts Aviva und Marcelo haben uns eingeladen, unseren letzten Abend in TLV mit Ihnen zu verbringen. Da unser Flieger um 05.40 Uhr morgens ging, lohnte es sich nicht mehr, irgendwo ein Zimmer zu mieten. So durften wir mit Marcelo an diesem Abend Geburtstag feiern und Wüstenwein trinken.

Alle, mit denen wir in Kontakt waren, sagten uns das wir drei Stunden vor Abflug auf dem Flughafen sein sollten, da alle Passagiere gründlichst befragt werden. Wir konnten uns das ja nicht vorstellen, sind aber brav drei Stunden vor Abflug auf dem Flughafen gewesen – und tatsächlich, es werden alle befragt .. wo waren sie, was haben sie da gemacht … aber der Sinn hat sich mir bis heute nicht erschlossen.

Das Abenteuer mit Dem Rucksack durch Israel war vorbei – unser Wohnmobil hat uns wieder.

Über Maren Huber

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Mein Mann Ralf und ich haben im Juni 2017 unsere Firma verkauft und sind ins Wohnmobil gezogen. Erstes Ziel war die Insel Lesbos um eine Auszeit zu machen um dann die Europa und die Welt zu erkunden. Ich freue mich auf alle, die uns auf dieser spannende Reise begleiten.

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